Notice: Die Funktion _load_textdomain_just_in_time wurde fehlerhaft aufgerufen. Das Laden der Übersetzung für die Domain acf wurde zu früh ausgelöst. Das ist normalerweise ein Hinweis auf Code im Plugin oder Theme, der zu früh läuft. Übersetzungen sollten mit der Aktion init oder später geladen werden. Weitere Informationen: Debugging in WordPress (engl.). (Diese Meldung wurde in Version 6.7.0 hinzugefügt.) in /www/htdocs/w00bb494/wordpress4/wp-includes/functions.php on line 6131
Programm - Museum Lichtenberg
Skip to content

Programm

Programm

Ein Museum für alle – Wir laden euch ein, mitzumachen.

Die Geschichte Lichtenbergs erleben und auf unterschiedliche Weise mit der Gegenwart verbinden. Neue Zugänge und Perspektiven bieten – das soll allen möglich sein.
Alle Programmformate und Veranstaltungen sind darum kostenfrei zugänglich.

Veranstaltungen

Selbst mitgestalten und miteinander ins Gespräch kommen.

Das Museum macht Lichtenberg erlebbar. Es ist ein Ort des offenen Dialogs und der Begegnung. Das Angebot umfasst Führungen und Workshops, Lesungen und Vorträge, Diskussionsrunden und vieles mehr. Im öffentlichen Stadtraum gibt es regelmäßig Angebote, darunter Spaziergänge oder Mitmach-Aktionen wie das mobile Museum.

Nächste Termine

5

April

Sonntag

11 bis 18 Uhr

Ausstellung

Industrietürme des ehemaligen VEB Elektrokohle Berlin

10. Februar bis 5. April 2026:
Unweit des Dong-Xuan-Centers ragen zwei Industrietürme in den Himmel – Relikte einer längst vergangenen Berliner Industriegeschichte.

Der Betrieb Siemens-Plania entstand an diesem Standort 1899 und entwickelte Kohlen für Motoren, Lampen, Brennöfen und Mikrofone.

Im zweiten Weltkrieg wurden hier Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in der kriegswichtigen Produktion eingesetzt.

1954 wurde der Betrieb in VEB Elektrokohle Berlin umbenannt. In dessen Kulturhaus fanden unterschiedlichste Veranstaltungen statt, so im Jahre 1989 ein berühmtes Konzert mit der Band Einstürzende Neubauten.

Überreste sind die zwei „Geschwistertürme“, deren Anblick an mittelalterliche Familientürme in oberitalienischen Städten erinnert. Ein Turm wurde nach Entwürfen des Berliner Architekten Arno Brandlhuber saniert und einer neuen Nutzung als Workplace übergeben. Die Berliner Fotografin Marlene Gawrisch konnte während der Sanierung immer wieder Fotos machen: www.ausblenden.de

30

April

Donnerstag

18:30 Uhr

Eröffnung

Ausstellungseröffnung Kolonialbiografien

30

April

Donnerstag

18:30 Uhr

Eröffnung

„stille Eröffnung“/Erweiterung der Ausstellung „Straßennamen“

12

Mai

Dienstag

18:30 Uhr

Publikationspräsentation

Vorstellung der Broschüre „Lichtenberg Queer“

11

Juni

Donnerstag

18:30 Uhr

Buchpräsentation

Buchpräsentation von Andrea Rottmann: „Bedrohtes Begehren. Queeres Leben im geteilten Berlin, 1945–1970“

1

Juni

Montag

17 Uhr

Führung

„Randgruppen und Rummelsburg“

Die 12 Berliner Bezirksmuseen führen unter dem Motto „Geschichte findet Stadt“ auch in diesem Jahr wieder eine Lange Woche der Kiezgeschichte durch (30. Mai bis 7. Juni 2026). Der Bezirk Lichtenberg beteiligt sich mit 3 Führungen und Rundgängen.

Führung Thomas Irmer: „Randgruppen und Rummelsburg“,
Treffpunkt: Hauptstraße 8

Weit vor den Toren Berlins wurde das Arbeitshaus Rummelsburg errichtet. Menschen vom untersten Rand der Gesellschaft, Obdachlose, Bettelnde und noch weitere sollten hier an „ein ordentliches Leben“ gewöhnt werden. Wer waren diese „Randgruppen“? Warum ein Arbeitshaus? Diesen und anderen Fragen, wie auch die Geschichte des Gefängnisses in der DDR-Zeit sind Thema der Führung.
Anmeldung ist nicht erforderlich.
Kontakt: Thomas Irmer, info@thomas-irmer.de

5

Juni

Freitag

17:30 Uhr

Führung

„Straßennamen erzählen Geschichte – Rundgang durch das Prinzenviertel in Karlshorst“

Die 12 Berliner Bezirksmuseen führen unter dem Motto „Geschichte findet Stadt“ auch in diesem Jahr wieder eine Lange Woche der Kiezgeschichte durch (30. Mai bis 7. Juni 2026). Der Bezirk Lichtenberg beteiligt sich mit 3 Führungen und Rundgängen.

Freitag, 5. Juni 17:30 Uhr
Treffpunkt: Odesaplatz

Straßennamen sind mehr als Orientierung – sie erzählen von Macht, Umbrüchen und Erinnerung. Der Rundgang durch das Prinzenviertel in Karlshorst folgt diesen Spuren: von Kaiserzeit, über NS-Verfolgung und Krieg, bis zur sowjetischen Präsenz zur und heutigen Gedenkkultur.
Anmeldung ist nicht erforderlich.
Kontakt: Wolfgang Ragwitz, ragwitz@kultur-in-lichtenberg.de

6

Juni

Samstag

14 Uhr

Führung

„Eine Stadt in der Stadt – Das Lichtenberger Wohngebiet Fennpfuhl“

Die 12 Berliner Bezirksmuseen führen unter dem Motto „Geschichte findet Stadt“ auch in diesem Jahr wieder eine Lange Woche der Kiezgeschichte durch (30. Mai bis 7. Juni 2026). Der Bezirk Lichtenberg beteiligt sich mit 3 Führungen und Rundgängen.

Sonnabend, 6. Juni 2026, 14 Uhr
Treffpunkt: S-Bahn-Station Storkower Straße, unten an der Fußgängerbrücke „Langer Jammer“ auf der Lichtenberg-Seite

Verkehrsberuhigt, gut erschlossen und begrünt: Das Wohngebiet am Fennpfuhl war ein Vorbild für spätere Großsiedlungen des industriellen Wohnungsbaus in der DDR. Dr. Thomas Thiele, ehemaliger Leiter Museum Lichtenberg, erläutert anhand ausgewählter Orte die Bedeutung des Wohngebiets und deren Vorgeschichte.

Anmeldung ist nicht erforderlich.
Kontakt: Dr. Thomas Thiele thiele@museum-lichtenberg.de

27

August

Donnerstag

18:30 Uhr

Ausstellungseröffnung

„Lichtenberg Queer“

Eröffnung der Ausstellung „Lichtenberg Queer“

4

September

Freitag

offen

Ausstellungseröffnung

Eröffnung der Kunstausstellung „Lichtenberg Queer“

Projekte

Forschungsprojekte, Mitmach-Aktionen & mehr

Auch über Ausstellungen und Veranstaltungen im Museum und im Stadtraum hinaus ist das Museum Lichtenberg in Projekte und Aktionen involviert.

Aufruf: Erinnerungsstücke gesucht.

Regal mit 25 Fächern, das mit Gegenständen gefüllt ist
Regal voller Erinnerungsstücke, 2024, Foto: Peter Thieme

Ihr seid Teil der Geschichte Lichtenbergs
Welchen Gegenstand aus eurem Besitz möchtet ihr zusammen mit einer Erinnerung als Leihgabe an das Museum Lichtenberg übergeben? Wir suchen Dinge aus eurer Lebensgeschichte, Familiengeschichte oder der allgemeinen Zeitgeschichte – Alltägliches, Persönliches oder Historisches. Die dazugehörigen Erinnerungen und Besonderheiten können schriftlich oder mündlich im Museum Lichtenberg übergeben werden.

Der Gegenstand wird nach der Übergabe im Museum zu sehen sein. Er darf das Maß von 30×30×30 cm nicht überschreiten.

Kontakt:
Archiv- und Sammlungsleiter
Dr. Dirk Moldt
030 57797388 18

Wir suchen Zeitzeug*innen!

Plakat Queer Lichtenberg, gestern und heute
Queer Lichtenberg, gestern und heute

Für das Forschungsprojekt „Queer Lichtenberg – gestern und heute“ bitten wir um Ihre Mithilfe

Uns interessieren Ihre Erlebnisse und Eindrücke aus der Zeit vor 1989, den Wendejahren bis zur Gegenwart. Wie war das in Lichtenberg? Wie ist es Ihnen ergangen? Gab es Treffpunkte? Fühlten Sie sich sicher? Wo haben Sie getanzt und gefeiert? Uns interessieren Geschichten des ganz normalen Lebens mit seinen Höhen und Tiefen, Mut und Bedrängnissen, Einsamkeiten und bestärkenden Freundschaften. Wir würden uns freuen, wenn Sie Ihre persönliche Geschichte weitergeben möchten. Damit diese nicht vergessen wird.

Öffentlich kaum wahrgenommen wurde und wird, dass auch Lichtenberg Lebens- und Arbeitsort vieler queerer Menschen war und ist. „Queer“ ist der Überbegriff für verschiedene, nicht heterosexuelle Orientierungen und Geschlechter. Mit dem Ziel, dieses Leben im Stadtraum sichtbar zu machen, startete die Diversity- und Queerbeauftragte des Bezirks Lichtenberg, Sabine Pöhl, in Kooperation mit dem Museum Lichtenberg ein Forschungsprojekt, das queere Bewegungsgeschichte(n) anhand von Akteur*innen ergründen soll.

Die Historiker Karl-Heinz Steinle und Andreas Pretzel erforschen anhand von Alltagserfahrungen, Treffpunkten und Aktionen die Vielfalt queerer Lebenswelten, fragen nach Handlungsräumen für queere Menschen und wie sich ihre Formen von Eigensinn und Selbstbehauptung in Zeiten von Diskriminierung, Verfolgung und Unterdrückung änderten.

Kontakt:
Archiv- und Sammlungsleiter
Dr. Dirk Moldt
030 57797388 18
Moldt@Kultur-in-Lichtenberg.de

Koloniale Spuren in Lichtenberg

Zeichnung des Schlosses Friedrichsfelde und der umgebenden Gartenlandschaft
„Friederichs Feldt“, Friedrichsfelder Schloss um 1700, Zeichnung von Jean Baptiste Broebes, Signatur: Stadtmuseum Berlin GDR 90-24

Das Museum Lichtenberg geht kolonialen Spuren in Lichtenberg nach. Erste Forschungsergebnisse zum Schloss Friedrichsfelde und Benjamin Raule, zum geplanten Kolonialviertel in Karlshorst und zu Straßennamen im sogenannten Burenviertel geben einen Einblick in die Kolonialgeschichte des Bezirks.
Dank der Förderung des Bezirkskulturfonds Berlin kann das Museum die Forschungen in 2024 fortsetzen. Das Projekt wird aus Mitteln des Programms des Landes Berlin zur kulturellen Infrastrukturerhaltung und -entwicklung in den Bezirken (Bezirkskulturfonds) gefördert.
Erfahre mehr über das Projekt „Kolonialismus begegnen: Dezentrale Perspektiven auf die Berliner Stadtgeschichte“ auf kolonialismus-begegnen.de.

Was hat Lichtenberg mit dem deutschen Kolonialismus zu tun? Auf den ersten Blick scheint es im Bezirk keine Gebäude (mehr) zu geben, die auf koloniale Verflechtungen hinweisen. Eine neue Publikation stellt nun Forschungsergebnisse vor, die dennoch koloniale Spuren im Bezirk nachweisen.

Die neue Publikation „Koloniale Spuren in Lichtenberg“, herausgegeben vom Museum Lichtenberg, stellt aktuelle Ergebnisse vielfältiger Forschungen vor. Die regionalgeschichtliche Spurensuche zeichnet ein vielschichtiges und überraschendes Bild der kolonialen Verflechtungen des Bezirks. Fotos im Band zeigen, dass Menschen aus Afrika offenbar auch jahrelang bei den Wasserparaden des Stralauer Fischzuges eine Rolle spielten. Auch das Burenviertel in Karlshorst hat einen kolonialgeschichtlichen Bezug. Mit diesen und weiteren Beispielen ist der Band als eine Zwischenbilanz zu verstehen. Weitere Projekte werden folgen.

Bildungsangebote

Programm

Um das Museum für alle Besuchergruppen attraktiv zu gestalten, wurden viele verschiedene Programmformate für Kinder, Schulklassen, Familien, Erwachsene und alle anderen mit großem Wissensdurst entwickelt.

Hier findest du Führungen, Workshops und ergänzendes Programm zu unseren Ausstellungen.

… für Familien, Schulklassen, Kinder und für alle anderen mit großem Wissensdurst.

Kinderhände beim spielen
© Anastasia Mikhaylova

… für Kinder & Familie

Spielerisch, spannend und unmittelbar: Die Dauerausstellung bietet die Möglichkeit, Lichtenberger Geschichte ganz neu kennenzulernen. An Objekten zum Anfassen und Ausprobieren, an Hör- und Geruchsstationen lässt sie sich mit allen Sinnen erleben. An der offenen Kreativ-Insel können Eindrücke gestalterisch umgesetzt und eigene Ideen eingebracht werden.

Kinderhände beim malen
© Anastasia Mikhaylova

Offene Kreativ-Workshops & Führungen

Regelmäßig finden kostenlose Workshops und Veranstaltungen statt, wie zum Beispiel Mal-und-Bastel-Workshops oder Familienführungen an jedem ersten Sonntag im Monat. Hier steht der lebendige Umgang mit Ausstellungsobjekten und ein kreatives Annähern an Lichtenberger Geschichte im Vordergrund.

Foto aus einem Workshop
© Anastasia Mikhaylova

…für Schulklassen

Auf Anfrage werden Führungen und Workshops für Schulklassen angeboten. Ein Besuch der Dauerausstellung eignet sich ideal als vertiefende und zugleich dynamische Ergänzung des Unterrichts. Durch den interaktiven Ansatz und Umgang mit Ausstellungsobjekten können Schüler*innen industrielle, politische und soziale Entwicklungen beispielhaft nachvollziehen. Kontaktiere das Museum für die Planung einer Führung und weitere Informationen.

This site is registered on wpml.org as a development site. Switch to a production site key to remove this banner.